Deutsche Umwelthilfe ist auf dem falschen Dampfer

28.05.2019

Tobias Koch, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, zeigte sich heute (28.05.2019) verwundert über die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am Standort des geplanten LNG-Terminals in Brunsbüttel:

„Dass die Deutsche Umwelthilfe den Bau eines Flüssiggas-Terminals ablehnt, verwundert doch sehr“, so Koch. Schließlich stehe dieser im Vergleich zur heutigen Energieversorgung für eine deutlich umweltfreundlichere Alternative.

Mit LNG werde zuallererst ein Ersatz für den umweltschädlichen Einsatz von Schweröl als Schiffstreibstoff geschaffen. Auch für den Ausstieg aus der Kohleverstromung bedürfe es als Übergangstechnologie einer gesicherten Gasversorgung, die Deutschland nicht allein von russischen Pipelinegas abhängig mache. Die mit dem Bau des Importterminals geschaffene Infrastruktur könne zu guter Letzt auch für die Lagerung von Wasserstoff oder grünem Erdgas genutzt werden, die durch den Einsatz von regenerativem Strom gewonnen würden.

„Selbstverständlich müssen beim Bau eines LNG-Terminals alle sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt werden. Durch den TÜV Nord ist aber längst bestätigt, dass diese Fragen bautechnisch zu lösen sind. Die Auffassung der DUH, dass die vorhandene Nachbarbebauung die Errichtung eines LNG-Terminals in Brunsbüttel ausschließt, ist deshalb unzutreffend“, so Koch abschließend.